Ja. Alle unsere Tatami entstehen in unserer Werkstatt in Nishi-Nippori, Arakawa (Tokio).
Ja. Wir brauchen dafür nur die genauen Maße aller Seiten.
Tatami bestehen aus gewebten Pflanzenfasern. Schuhsohlen beschädigen die Oberfläche und tragen Staub und Sand von draußen hinein. In Japan betritt man Tatami deshalb barfuß oder in Socken – so bleiben sie länger sauber, und die weiche Oberfläche ist so ohnehin am angenehmsten.
Die Regel lautet: aufsaugen, nicht reiben. 1. Sofort handeln: Ein trockenes Handtuch oder Küchenpapier fest auf die Stelle drücken. Reiben drückt die Flüssigkeit tiefer in die Fasern. 2. Wenn ein Rand bleibt: Mit einem leicht feuchten Tuch vorsichtig abtupfen und die Stelle sofort trocknen (Föhn oder gut lüften). 3. Bei größeren Mengen: Kreidepulver oder Maisstärke aufstreuen, einige Minuten einwirken lassen und dann vorsichtig absaugen. Unser Tipp: Für Räume, in denen oft gegessen und getrunken wird, eignen sich Oberflächen aus Washi oder Kunststoff. Sie sind deutlich unempfindlicher gegen Wasser und Flecken.
Ja. Saugroboter eignen sich gut für Tatami, weil sie häufig und ohne Druck saugen. Regelmäßiges Saugen ist das beste Mittel gegen Staub und Schimmel. Schalten Sie für den Tatami-Bereich nur jede Wisch- oder Nassfunktion aus: Feuchtigkeit fördert Schimmel auf natürlichem Igusa. Trockenes Saugen ist für alle unsere Oberflächen unbedenklich – natürliches Igusa, Washi und Kunststoff (Migusa).
Ja, Tatami sind ein angenehmer Boden für kleine Kinder: fest, aber leicht nachgiebig und ohne lange Fasern wie bei einem Teppich. Natürliches Igusa hält Staub schlecht fest und lässt sich einfach absaugen. Allergien gegen Igusa sind selten; wer unsicher ist, wählt eine Oberfläche aus Washi oder Kunststoff. Außerdem nähen wir die Ränder mit Garn statt mit Metallklammern – nichts steht hervor, das kleine Hände oder Füße verletzen könnte.
Das ist Geschmackssache, aber viele Menschen schätzen es: 1. Feste Unterlage: Tatami sind fest und geben trotzdem etwas nach. Mit einem Futon liegt der Körper gut gestützt, ohne einzusinken wie in einer zu weichen Matratze. 2. Ruhige Raumwirkung: Wer nah am Boden schläft, empfindet die Decke als höher und den Raum als weiter. 3. Der Duft von Igusa: Der Geruch nach trockenem Gras gefällt vielen zum Entspannen am Abend. Wer schlichte Räume mag, kann mit Tatami und Futon die japanische Wohnweise gut ausprobieren.
Ja, auf die meisten Böden. Die Stabilität hängt vom Untergrund ab: 1. Parkett oder Laminat: kein Problem, die Matten liegen flach und stabil. Auf Wunsch bringen wir eine rutschhemmende Unterseite an. 2. Kurzfloriger Teppich: meist unproblematisch, wenn der Teppich dünn und fest ist. 3. Hochfloriger, dicker Teppich: Die Matten können verrutschen oder wackeln. Legen Sie eine feste Platte darunter oder nehmen Sie den Teppich heraus. Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass der Boden vor dem Verlegen ganz trocken ist.
Pflege
Ja, mit unserem Tatami-Bausatz. Eine ausführliche Anleitung führt Sie Schritt für Schritt – vom Abnehmen der alten bis zum Anbringen der neuen Oberfläche.
Natürliches Igusa nimmt mit der Zeit einen goldenen Ton an – das lässt sich nicht vermeiden. Wer die ursprüngliche Farbe viele Jahre behalten möchte, wählt eine Oberfläche aus Washi oder Kunststoff; diese vergilben nicht.
Vermeiden Sie Extreme. Zu trockene Luft macht das Gras brüchig, dauerhaft hohe Feuchtigkeit fördert Schimmel. Igusa nimmt Feuchtigkeit aus der Luft auf und gibt sie wieder ab. Ein Raum mit mäßiger Luftfeuchtigkeit ist der beste Weg zu einer langen Lebensdauer.
Vor allem nicht reiben, sondern die Flüssigkeit aufsaugen. Ein trockenes Handtuch fest auf die Stelle drücken. Wenn Sie Kreidepulver haben, zuerst reichlich aufstreuen und dann das Handtuch andrücken. Reste lösen Sie, indem Sie wenig Wasser auftropfen und erneut aufsaugen.
Zahlung & Bestellung
Sie können per Kreditkarte oder Banküberweisung bezahlen.
Ja. Wir gehen von den kleinsten gemessenen Maßen aus, damit die Matten ohne Druck passen. Vor der Fertigung schlagen wir Ihnen mehrere Layouts zur Freigabe vor.
Ja, und das ist oft eine gute Wahl. Gleich große Matten können Sie zwischen viel und wenig begangenen Stellen tauschen – das verlängert ihre Lebensdauer deutlich.
Klima & Raum
Ja. Wählen Sie dann Materialien, die nicht schimmeln: eine Oberfläche aus Kunststoff oder Washi und einen Schaumkern. Diese Materialien nehmen keine Feuchtigkeit auf, daher kann sich kein Schimmel bilden.
Ja. In sehr trockener Luft werden Naturmaterialien brüchig. Wir empfehlen eine Oberfläche aus Washi oder Kunststoff mit einem Kern ganz aus Schaum; beide vertragen Klimaschwankungen gut.
Teezeremonie & besondere Einsätze
Ja. Mit expandiertem Polystyrol und unserer hochverdichteten „ZETRON“-Platte wird das Gewicht deutlich geringer. Unsere Tatami mit reinem Schaumkern wiegen etwa 10 kg und lassen sich für den Unterricht leicht transportieren.
Dafür eignet sich unser Tatami-Bausatz. Sie bereiten den Unterbau vor Ort vor, wir schicken Ihnen die Oberfläche (Goza) mit bereits angenähter Einfassung. Mit unserer Anleitung entstehen so Matten für den Einsatz im Freien.
Ja, in den Stärken 13 mm, 24 mm und 27 mm.
Ja. Solche Projekte haben wir bereits mehrfach umgesetzt. Schreiben Sie uns gern per E-Mail.
Ja, die können wir anfertigen.
Qualität & Sicherheit
Die Qualität hängt von der Auswahl der Igusa-Halme und von den Kettfäden ab. Die besten Halme gehen in die höheren Qualitäten; dort werden die Halme in leicht konischer Form dichter verwebt. Premium-Qualitäten haben Kettfäden aus Hanf und Baumwolle, die die hohe Spannung dieser dichten Webart aushalten. Unser MT-208 ist unsere dichteste Oberfläche.
Ja. Sie erfüllen F☆☆☆☆, die beste japanische Klasse für Formaldehyd-Emissionen (sehr geringe Emissionen), und sind FCKW-frei hergestellt.
Neue Tatami riechen nach trockenem Gras, mit einer leichten Note von Heu und Vanille (Igusa enthält unter anderem Vanillin). Viele Menschen empfinden den Duft als beruhigend. Er wird über die Monate allmählich schwächer.
Nein. Wir nähen die Ränder mit Garn statt Klammern zu verwenden. Unsere Tatami eignen sich daher auch für kleine Kinder.
Versand & Versicherung
Ja. Wir schließen bei Seefracht eine Seetransportversicherung und bei Luftfracht eine Schadensversicherung ab. Machen Sie bei einem Schaden sofort Fotos und melden Sie sich bei uns – wir fertigen die Matten neu und schicken sie schnell nach.
Nein. Jede Matte wird gut getrocknet und in wasserdichtes Papier verpackt. In 26 Jahren Export ist keine Sendung verschimmelt.
Ja. Sobald die Sendung in Ihrem Land eintrifft, meldet sich ein Partneragent unseres japanischen Spediteurs direkt bei Ihnen.
Damit es keine gibt, legen wir der Sendung ein ausführliches technisches Datenblatt mit Fotos Ihrer Tatami bei. So weiß der Zoll genau, was geliefert wird.
Ja. Wir verwenden doppelwelligen Exportkarton mit 7–8 Schutzlagen an den Seiten. Große Aufträge versenden wir in Holzkisten.
Nach dem Wirtschaftspartnerschaftsabkommen zwischen Japan und Großbritannien (CEPA) beträgt der Zoll auf japanische Tatami 0 %.
Haben Sie noch Fragen?
Für persönliche Fragen oder ein Angebot schreiben Sie mir gern direkt per E-Mail.